
Die sexuelle Freiheit, die wir heute leben, lag früher noch in Lichtjahren Entfernung. Klar, wir haben uns hochgearbeitet, aber Masturbation bleibt für viele Frauen immer noch ein Tabuthema. Die sozialen und historischen Gründe, warum Männer meist lockerer mit ihrem Körper umgehen und schneller Wege zum puren Genuss finden, reichen bis in die Kindheit zurück.
Heute sieht die Sache komplett anders aus. Weibliche Selbstbefriedigung ist längst eine legitime Methode, um Extreme zu erleben, die du vorher nicht mal kanntest. Egal ob solo oder zu zweit. Wir haben die besten Tipps für dich zusammengetragen.
Bevor du startest: Richte dich ein

Wenn dir die Finger allein nicht reichen, greif zum Vibrator oder nutze Alltagsgegenstände, die deine Haut nicht reizen. Bevor du dich für eine Methode entscheidest, merk dir diese Punkte:
Verlier die Scham vor der Masturbation
Macho-Gehabe und konservative Erziehung drücken vielen Frauen das schlechte Gewissen rein. Lass das. Dein Körper gehört dir. Selbstbefriedigung macht dich nicht schmutzig oder falsch. Sie ist der direkteste Weg, um deine eigenen Zonen zu kartieren und dir das Selbstvertrauen zu holen, das du im Bett und im Alltag brauchst.

Lern deinen Körper kennen
Nicht jeder startet mit einem natürlichen Draht zu sich selbst. Wenn du dich da unsicher fühlst, nimm dir Zeit. Schamfrei herausfinden, was funktioniert, gehört einfach dazu.
Die Atmosphäre
Weißt du eigentlich, dass die Umgebung den ganzen Akt steuert? Du verdienst eine richtige Bühne. Mach dir den Raum klar. Kerzenlicht, eine Playlist die passt, vielleicht ein paar Tropfen Öl. Stell genau das ein, worauf du Bock hast.
Reize setzen
Dein Kopf ist der größte Hebel, wenn es um Lust geht. Manche brauchen visuellen Input. Clips mit weiblicher Masturbation, lesbische Szenen oder auch Männer-Videos können den Schalter sofort umlegen.
Welche Masturbationsmethoden gibt es eigentlich?

Sobald der mentale Ballast weg ist, such dir eine Position, in der deine Hände locker ans Ziel kommen. Leg dich aufs Bett. Lass die Schultern fallen. Atme durch.

Viele scheitern, weil sie denken, man muss direkt auf die Genitalien losgehen und hoffen, dass es klappt. Falsch gedacht.
Behandle den Rest deines Körpers mit derselben Aufmerksamkeit. Du bist ein Gesamtpaket, keine isolierte Zone.
Gönn dir jeden Zentimeter. Fang leicht an. Streiche über die Brüste, berühre die Innenseiten der Oberschenkel. Weck erst die Nerven.

Mach so lange weiter, wie es gut fühlt. Öffne die Beine leicht. Arbeite dich Richtung Schambein vor. Fahr mit dem Finger die Ränder ab. Such gezielt nach den Stellen, die wirklich Funken schlagen.
Starte mit der Klitoris-Massage, dieses kleine Kraftpaket hat nur einen Job: deine Lust zu maximieren.
Was dich anmacht, wechselt. Steigere die Intensität, wenn die Hitze kommt. Probier langsame Kreise rund um die gesamte Region aus. Finde raus, welcher Druck und welcher Winkel dich am meisten pushen.
Du wirst wahrscheinlich merken, wie die natürliche Gleitfähigkeit einsetzt und die Schwellung kommt. Die Klitoris kann bei voller Erregung bis zu 2 cm anschwellen. Der Klitoris-Orgasmus ist der Klassiker und funktioniert bei den meisten Frauen zuverlässig.

Wenn der Höhepunkt noch ausbleibt oder du die Welle verlängern willst, bleib an der Klitoris dran, aber wechsel die Strategie. Zeit, den G-Punkt über vaginale Stimulation zu jagen.
Führe ein oder zwei Finger wie einen Haken nach oben ein. Sorg dafür, dass alles gut gleitet, entweder natürlich oder mit einem Tropfen Gleitgel. Wenn du die schwammige Struktur an der Vorderwand spürst, hast du ihn gefunden.

Arbeite die Stelle weiter. Wenn du Druck auf der Blase spürst, panik nicht. Das ist völlig normal. Mach einfach weiter.
Find den Rhythmus, der dich wirklich abhebt. Leer den Kopf. Lass den Orgasmus kommen.
Hol dir außerdem in unserem Guide zu Sexstellungen, die Frauen richtig anmachen noch mehr Ideen für Solo- und Partner-Sessions.
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